Das Hünengrab im Ortsteil Gehrden der Stadt Zerbst/Anhalt stammt vermutlich schon aus der mittleren Jungsteinzeit zwischen 3500 u. 2800 V.Ch. Mit einer Gesamtlänge von 51 Metern ist das Grabmahl sehr beeindruckend und noch heute sind von ehemals über 60 gewaltigen aufrechtstehenden Findlingen mehr als 50 vorhanden. In zwei Reihen angeordnet bilden die riesigen Feldsteine das kammerlose Hünengrab. Wahrscheinlich einst als ein Kult- und Begräbnisplatz errichtet, ist es heute am Rande des Ortes nicht ganz leicht zu finden. Wer das Ortsausgangsschild von Gehrden in Richtung Lübs gefunden hat, sollte sich nach links wenden und wird dort einen Wegweiser zum Großsteingrab und eine Zuwegung finden, die direkt zur Grabstätte führt.